Fitness | immer motiviert? ganz ehrlich…

 

Ich treibe Sport, einigermaßen regelmäßig, aber auch nicht komplett besessen. Nur schleicht sich doch immer mal wieder eine kleinere Pause ein und ich finde viele Gründe mein Training zu verschieben.

 

 

| AUSREDEN 

Da sind sie, jede Menge Ausreden, wenn es darum geht, den Sport ausfallen zu lassen. 

Heute bin ich einfach viel zu müde…

Meine Nacht verlief überhaupt nicht gut…

Was für ein Arbeitstag…

Es regnet und außerdem ist es viel zu kalt…

Und…und…und…

Ich bin mir sicher, dass du diese Gedanken auch schon so oft hattest und so wie ich dein Training verschoben hast. Und weißt du was, ab und an finde ich das absolut in Ordnung. Ich genieße diese Zeit dazwischen auch mal ganz gern. Jedoch muss man genau hier aufpassen. Denn verschiebt man zu lange, fällt es oft sehr schwer den Absprung zu schaffen und schwups vergehen die Wochen.

Bisher habe ich es zum Glück immer wieder geschafft, zurück in mein Training zu finden. Aber genau das bedeutet sehr viel Motivation und Willenskraft, sich gegen Ausreden durchzusetzen. 

 

 

| Die GEGENARGUMENTE

1. Es regnet und außerdem ist es viel zu kalt…

Hülle dich in entsprechende Kleidung oder verlege deine Aktivität nach drinnen. Hast du schon einmal ausprobiert, im Regen zu laufen? Ich mag das sehr, denn im Anschluss wartet eine warme Dusche und ich fühle mich danach einfach nur großartig.

2. Was für ein Arbeitstag…

Du kommst gestresst und fertig von der Arbeit. Gerade an diesen Tagen wird dir ein wenig Bewegung gut tun. So baust du Stress ab und du kannst dich anschließend richtig entspannen und neue Kraft tanken. Also lass den Dampf raus!

3. Heute bin ich einfach viel zu müde…

Das verstehe ich, aber glaub mir, auch in diesen Momenten kann Sport gut tun. Gerade an diesen Tagen habe ich oftmals die meiste Kraft und bin am Ende oft sehr überrascht. Horche in dich hinein…

 

 

| MOTIVATION

In meinem Beitrag „Fitnessroutine“ habe ich über den Unterschied zwischen Motivation und Inspiration geschrieben. Motivation kommt von dir allein. Inspiration hingegen findest du überall, wenn du magst und willst.

Das Sport wichtig ist, wissen wir.  Aber das alleine lässt uns nicht wirklich motivieren. Auch wenn die Ausreden wirklich sehr überzeugend klingen und ich weiß wovon ich rede, möchte ich dir Inspiration für deine Motivation geben.

Versuche zu verstehen, warum du überhaupt Sport treibst. Das ist nämlich ein sehr wichtiger Punkt. Ist es für dich, oder weil andere es tun. Möchte dein Partner das du Sport treibst oder sind es gar gesundheitliche Aspekte? Sich langfristig für Sport zu motivieren, kann nur funktionieren, wenn du es nur für dich tust. Versuche nicht zwingend dir etwas zu beweisen, denn darum geht es nicht. Es geht um dich und das was du gerne tust. Und das immer und immer wieder. 

Verinnerliche dieses schöne Gefühl und du wirst von selbst motiviert sein.

Wenn ich Sport treibe, höre ich Musik, direkt auf’s Ohr und tauche ein in eine ganz eigene Welt.

Ob nun Laufen, Yoga, Krafttraining oder Meditation. Finde das was dir Spaß macht und versuche Momente zu finden, an die du dich immer wieder gerne erinnerst. Setze dir Ziele, aber beginne langsam. Lieber viele kleine, als sofort das große Ziel. Überstürze nichts, es wird dich sonst zurück werfen und deine Motivation wird verloren gehen. Sei realistisch!

Würdige unbedingt die kleinen Erfolge. Ich freue mich schon riesig, wenn ich im Krafttraining 1kg mehr als sonst schaffe.

Lass aus deinem Start eine Gewohnheit werden und bleibe am Ball. So wirst du leichter wieder in deine alltägliche Routine finden. Selbst ein kleiner minimaler, aber regelmäßiger Aufwand wird sich langfristig positiv auswirken.

Gerade jetzt im Herbst versuche ich meine Fitness nicht komplett ruhen zu lassen, auch wenn es gerade zu dieser Jahreszeit oft schwer fällt.

Finde die richtige Balance, aber setze dich nicht zu sehr unter Druck. Die richtige Mischung aus Ehrgeiz und Gelassenheit wird es am Ende einfacher machen.

 

 

Hört auf euren Körper und tut vor allem das, was euch Spaß macht und gut tut! Versucht herauszufinden, was euch Freude am Leben vermittelt, euch weniger existieren, sondern leben lässt!

Treibst du regelmäßig Sport? Und wenn ja, wie motivierst du dich? 

 

Lots of love | Doreen

27 Kommentare

  1. Andree sagt:

    „Lass aus deinem Start eine Gewohnheit werden..“ Für mich der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man es schafft, zum Beispiel den Sport in seinen Alltag zu integrieren, dann hat man es geschafft. Dann ist es normal und fällt nicht mehr schwer. So geht oder ging es mir zumindest, der sich gerade mit dem Sport auch ein wenig schwer getan hat, nachdem die Vereinssportlaufbahn zu Ende war. Wie habe ich mich motivert? Ich fühle mich einfach deutlich besser. Insgesamt und jedes einzelne Mal, wenn ich etwas gemacht habe. Außerdem hat es auch etwas mit dem Schliff der Persönlichkeit zu tun, wenn man bei so etwas Disziplin zeigt und es dann endlich auch mal nachhaltig durchzieht. Und, was auch noch riesen Motivation ist: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Ist einfach so, zumindest bei mir. Beste Grüße, Andree 😉

  2. Christine sagt:

    Oh, ich befinde mich gerade wieder in der „faulen“ Phase. Eigentlich sollte ich motiviert sein, denn ich habe das Fintnessstudio gewechselt. Aber ich kann mich derzeit kaum aufraffen dorthin zu fahren. Ich bin im Novermber-Blues glaube ich 🙂 Aber ich bin zuversichtlich, dass sich dies wieder ändert.

    Liebe Grüße
    Chris

    • hedmee sagt:

      Ja, wir kennen es wohl alle. Und ich finde es toll, wenn man dazu steht. Alles andere wäre wohl kaum zu glauben.
      Hoffentlich findest du bald zurück und dann wünsche ich dir viel Freude.

      Liebe Grüße

  3. Die gebräuchliste Ausrede, keinen Sport zu treiben ist, dass man keine Zeit hat. Wenn ich das höre, habe ich kein Verständnis dafür. Man muss ja nicht stundenlang Sport treiben. Oft genügen schon 10 – 15 Minuten jeden Tag. Aber man bleibt mobil und hat etwas für sich getan. Leider habe ich meinen Sport zur Zeit auch etwas schleifen lassen. Muss sich aber wieder ändern.

    LG Sabine

    • hedmee sagt:

      Da hast du recht. Ein Klassiker. Auch ich finde, dass man Zeit auf jeden Fall hat, auch wenn es auch mal nur eine halbe Stunde ist.

      Liebe Grüße
      Doreen

  4. Mone sagt:

    Hey Doreenchen. Ich gebe dir sooooo recht. Stimme total mit dir überein. Mein Erlebnis: Freitag kam ich 7:30 Uhr von der Arbeit nach Hause und freue mich, dass ich bis zum nächsten Termin noch genau 1 1/2 h Zeit habe. Reicht also für eine Runde joggeln mit unserem Hund. Leider hatten unsere Kinder, bevor sie zur Schule fuhren, den Schlüssel von innen stecken lassen und somit kam ich nicht ins Haus. Ade du morgendliche Laufrunde, bei schönstem Novemberwetter, dachte ich. Ich rief den Schlüsseldienst und wartete vorm Haus. Zeit verging. Ich fror. Da kam mir die Idee, meine Wartezeit mit joggeln zu verkürzen. Also lief ich die Straße immer auf und ab, bis der Schlüsseldienst kam. Somit hätte ich meine Runde (zwar ohne Hund) , fror nicht mehr, hatte viel positive Energie für den Tag und als das Haus wieder auf war, ging ich duschen und ab zum nächsten Termin. 😘

    • hedmee sagt:

      Du Liebe, hach ist das süß…schmunzel. Das ist doch eine mega Idee gewesen. Am Anfang dachte ich noch, das wars mit der Bewegung. Es geht ja auch nicht immer darum, Bestzeiten zu schaffen oder Unmengen an Zeit aufzubringen. Wichtig ist doch, dass wir überhaupt Bewegung bekommen. Und das derzeit auch noch mit frischer Luft zu verbinden, traumhaft.
      Danke für deine lieben Zeilen.

      Liebe Grüße von den Malediven…

  5. Isabella sagt:

    Hallo meine Liebe;)
    Da sprichst du mir aus der Seele, ich habe momentan immer Ausreden warum ich nicht ins Fitnessstudio gehen „kann“. Ich versuche mich ab sofort mehr für Sport zu motivieren, da er mir sehr gut tut wenn ich es schaffe mal hinzugehen ;))
    Tolle Fotos :-*
    Hab einen wunderschönen Sonntag;)
    Liebe Grüße
    Isa
    https://label-love.eu

    • hedmee sagt:

      Liebe Isa,
      ja, leider sind sie schnell gefunden und wir lassen uns immer wieder davon beeindrucken. Da es so einfach ist, akzeptieren wir sie meist. Warum auch anstrengen, morgen wieder…
      Hab lieben Dank für das Kompliment.

      Liebe Grüße

  6. Jenni sagt:

    Da zähle ich leider zu den Sportmuffeln. Große Achtung vor denjenigen, die sich dazu aufrappeln können. Disziplin in Sachen Ernährung und Sport fehlen mir absolut und viele Versuche sind immer wieder gescheitert. Was soll man machen?
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

    • hedmee sagt:

      Vermutlich ist es dann tatsächlich schwer, wenn du einfach nichts Gutes in diesen Dingen findest. Oder das Richtige war einfach noch nicht dabei. Motiviert zu sein, ist nicht einfach aber durchaus möglich. Bei mir gehörte Sport schon immer zum Leben, daher ist es eine Gewohnheit.

      Liebe Grüße

  7. Shadownlight sagt:

    Hey, ich finde es sehr gut, dass du dich zum Sport aufraffst. Ich selber bin da wirklich, und das leider, ein Muffel.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

  8. Christina sagt:

    Liebe Doreen,
    ich kann mich tatsächlich im Moment sehr schwer selber motivieren… nicht nur der Sport, auch die Ernährung verlaufen im Moment anders als geplant. Das frustriert dann natürlich noch mehr und zack bin ich in einer Spirale… das Gute daran ist, ich weiss wie es geht, was mir gut tut und ich weiss, irgendwann setzt die Phase der Motivation wieder ein. Doch egal, wie lustlos oder unmotiviert ich bin, mein geliebtes Yoga lasse ich nicht ohne richtigen Grund (Krankheit) ausfallen. Ich muss mich zur Zeit dennoch richtig aufraffen und gehe hin und danach ist das Körpergefühl super und ich bin glücklich ABER wie gesagt… dieses Aufraffen ist derzeit echt hart…
    Es tut aber gut, Deinen Beitrag zu lesen und festzustellen, ‚du bist nicht alleine’….
    Viele liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Dir, Christina

    • hedmee sagt:

      Liebe Christina,
      diese Phasen kenne ich auch sehr gut. Abe ich denke auch, dass sie ganz bewusst sind. Diese kleinen Pausen nutze ich tatsächlich sehr gern und esse dann auch anders als gewohnt. Anders wäre es doch auch viel zu schade, oder? Genuss ist im Leben ein wichtiger Punkt und tut gut. Ich sehe das nun nicht mehr so hart und streng, wie noch vor einigen Jahren. Solange ich die Wende wieder schaffe, geht es mir auch gut damit.
      Und wenn du Yoga in deinem Zuhause machst? Ich gehe z.B. für keinen Sport irgendwo hin. Alles was ich tue, mache ich Draußen oder Zuhause.

      Liebe Grüße

  9. Heike sagt:

    Ich habe den Beitrag damals schon bei dir gelesen. Dein Umgang mit nicht so schönen Erfahrungen hatte mich schon beeindruckt. Ich gehe gern zum Sport und mache zudem jetzt Yoga. Und ja, auch bei mir fällt mal eine Einheit aus. Motivation habe ich mal mehr und mal weniger. Am Ende macht es mir jedoch immer wieder Spaß.
    LG, Heike

    • hedmee sagt:

      Dankeschön Heike! Ja, aber alles andere ist einfach nicht förderlich.
      Sport ist wie Lesen oder Kochen. Entweder liebt man es oder auch nicht. Wir sollten das tun, was wir gerne tun. Yoga, das finde ich toll. Ich mag es ebenso gern.
      Das du Spaß am Sport hast, klingt wundervoll.

      Sei lieb gegrüßt…

  10. Vielleicht sind es auch stellenweise gar keine Ausreden. Evtl. braucht dein Körper mal ruhe und sendet dir die Signale wie „ich bin müde“. Einfach mal auf das innere Gefühl hören und nicht immer gleich ein schlechtes Gewissen bekommen 😉 LG Romy

    • hedmee sagt:

      Das stimmt Romy. Wenn der Körper Ruhe braucht, wird er diese einfordern und entsprechend Signale senden. Daher ist die richtige Balance so wichtig.

      Sei lieb gegrüßt…

  11. Liebe Doreen – Sport, was ist das? Ich bin ein Sportmuffel und ganz wunderbar im Erfinden von Ausreden, warum jetzt nicht, warum heute nicht, warum morgen nicht. Der kleinste und nichtigste Anlass wird dazu von mir schamlos ausgenutzt. Dabei habe ich natürlich immer im Hinterkopf, wie wichtig Bewegung ist, wie gesund sie ist und dass dadurch viele Krankheiten vermieden oder gelindert werden können. Leider habe ich noch nie beim Sport im Nachhinein ein Erfolgserlebnis verspürt; auch als ich es geschafft habe, ein halbes Jahr regelmäßig zu laufen, war es für mich jeden Tag eine große Überwindung und es ist nie zur Gewohnheit geworden. Danke daher für deinen wunderbaren Beitrag und die Inspiration.
    Genieß einen wunderbaren Abend und alles Liebe

    • hedmee sagt:

      Liebe Gesa, „Sport was ist das?“ (lach)… ja, Sport mag man oder nicht. Deshalb finde ich es einfach wichtig zu überlegen, warum man Sport treiben möchte. Ist es der falsche Grund, wird es am Ende keinen Spaß und somit keine Motivation geben. Erfolgserlebnisse sind so auch wie in jedem anderen Bereich wichtig.
      Vielleicht findest du ja irgendwann mal einen Sport, der die viel Freude macht.

      Sei lieb gegrüßt…

  12. Nessa sagt:

    Unser Sportpensum hat sich aktuell ziemlich genau bei Null eingependelt 😉
    Ich bin zwar jeden zweiten tag im stall, um das Pony zu longieren, zu reiten und mit ihm zu spielen, aber das würde ich nicht als „Sporteinheit“ bezeichnen. Bei uns ist es wie du schreibst, befürchte ich: wir haben den Absprung nicht geschafft und jetzt wird es mit jedem tag schwerer, wieder anzufangen. Immerhin haben wir aber neue Yoga-Matten (die Alten sind den Katzen zum Opfer gefallen) bestellt, sodass wenigstens wieder etwas Bewegung in unseren Alltag einzieht 🙂
    Grüße
    Nessa
    hps://ichdupasst.blog

    • hedmee sagt:

      Ich glaube aber, dass reiten auch sehr viel mit Muskelarbeit zu tun hat. Zudem ist doch bestimmt auch sehr anstrengend. Ich kenne das von meiner Tochter und sogar Muskelkater gibt es.
      Ach ja, das kenne ich auch. Unsere Katze beansprucht auch immer mal wieder Dinge, die eigentlich gar nicht für sie gedacht waren. Nun hat sie aber ein ganz eigenes superweiches Kissen bekommen und liebt es. Zumindest im Moment.

      Sei lieb gegrüßt…

  13. Heike sagt:

    Das kenne ich doch nur zu gut. Pausen treten oft ein, wenn ich zB krank war. Gerade danach fällt es mir sehr schwer, den Absprung zu schaffen. Und die Ausreden schaffen es auch immer wieder durchzudringen. So wie du sagst, eine gute Mischung tut gut.
    LG
    Heike

    • hedmee sagt:

      Das stimmt, nach einer Krankheit geht es mir auch so. Die Gewohnheit hat sich verändert und man muss wieder hart daran arbeiten, diese wiederherzustellen.

      Sei lieb gegrüßt…

  14. Ines sagt:

    Ich hasse Musik beim Sport. Die macht mich agressiv. Ich rede lieber dabei mit dem Trainingspartner. Sport ist für mich auch Socializing.

    • hedmee sagt:

      Du hasst sie? Und sie macht aggressiv?
      Gemeinsam Sport zu machen, ist oft um Längen einfacher. Ist man verabredet, kann man so schnell auch keine Ausreden mehr finden.

      Sei lieb gegrüßt…

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