Wie man einen Blog in 6 Schritten startet und liebt

 

Die Welt der Bloggens ist eine schöne Welt. 

Dazu muss ich gestehen, dass ich vor einem Jahr noch nicht einmal soviel davon wusste. Geschweige denn, dass ich irgendwelche Blogs gelesen habe. 

Warum auch, was sollte es mir geben und warum nur sollte ich mir dafür Zeit nehmen? Meine ach so wertvolle Zeit für Themen hergeben, von denen ich doch eigentlich schon alles wusste. Dachte ich!!!

Ich wollte es wissen und begab mich auf die Suche des Sinns. 

Seit ich diesen Blog Ende 2017 begonnen habe, habe ich viel darüber gelernt, was es braucht, um eine Website zu betreiben, eine Community aufzubauen und letztendlich eine Million Dinge auf einmal zu bewältigen und dabei achtsam mit mir selbst umzugehen.

Einen Blog zu führen ist viel schwieriger als es scheint, aber es ist auch eines der lohnenswertesten Dinge, die ich je gemacht habe.

Ein Leser fragte mich vor einiger Zeit, wie ich denn zum Bloggen gekommen bin. 

In meinen ersten Gedanken war ich etwas überrascht, in den Zweiten dann nicht mehr. Denn die Frage ist mehr als berechtigt und ich möchte es gerne erklären. 

Was genau bereitet mir daran Freude und warum ich bloggen absolut nicht als sinnlos betrachte.

Ich habe einen Blog angefangen, weil ich es liebe zu inspirieren, und ich wusste, dass ein Blog ein gutes kreatives Ventil für mich sein würde, um meine Leidenschaften zu teilen. Blogs gibt es für alle mögliche Themen. Und genau das finde ich mittlerweile so fantastisch. 

Warum?

Auch ich folge Blogs mit ganz unterschiedlichen Themen.

Ich liebe es und es gibt mir immer ein Gefühl der Entspannung und heitert mich auf, eben weil man mit seiner Lieblingsbloggerin um die Welt segeln, neue Ideen probieren, inspirieren, reisen und fühlen kann.

Sie erlauben mir, dass ich ein Stück weit das Leben mitleben darf. 

Und auch wenn ich in dem Moment nicht selbst in Italien in der Sonne liegen darf, erlauben sie mir eine kleine Auszeit am Morgen oder in der Nacht vom stressigen Alltag zu nehmen. Es ist so unglaublich privat und genau das liebe ich.

Es ist für jeden von uns etwas dabei. Ein Beitrag mehr, ein anderer vielleicht weniger.

 

1. Die Vision | Blog

Gerne möchte ich euch von meiner Vision und meinen Erfahrungen der ersten Monate berichten. Die Entscheidung einen Blog zu schreiben ist mein großes Herzensprojekt. Auf einem Blogger Treffen in Hamburg kam ich mit jungen Mädchen ins Gespräch. 

Einige besaßen bereits einen Blog und andere wiederum wollten gerne beginnen, jedoch ohne eine genaue Vorstellung von dem, über was sie denn überhaupt schreiben wollten. Ich verstand es ehrlich gesagt nicht so genau und war etwas verwundert, warum sie denn dann einen Blog schreiben möchten. Was genau ist der Hintergrund und was genau war die Vision?

Bevor ich auf die Details eingehe, solltet ihr das Wichtigste über den Start eines Blogs wissen.

Schreibt, weil ihr eine Leidenschaft für etwas habt!!!

Wenn ihr jedoch einen Blog mit der Absicht startet, reich und berühmt zu werden, ist es wahrscheinlich besser, etwas Anderes zu versuchen. Aber wenn ihr etwas mit der Welt teilen möchtet, seien es Tipps, Fotos, Rezepte, eure Interessen oder Hobbies, sage ich, dass ihr es tun solltet. 

Ich meine wirklich, worauf noch warten? 

 

2. Das Thema | Blog

hedmee wurde von mir nicht ganz plötzlich im November mal einfach eben ins Leben gerufen. Nein.

Es ergab sich über längere Zeit und formte sich aus einer großen Liebe zu ganz bestimmten Dingen in meinem Leben. Ich bin so überzeugt von einer ganz gewissen Art die ich tue, die ich lebe und die ich liebe.

Ich möchte inspirieren und weitergeben, Sichten stärken oder gar verändern. Liebe nicht nur zu sich selbst, sondern auch für die vielen kleinen Dinge in seinem Leben aufzeigen. Das jeder von uns sich wertschätzt und liebt, genau so wie er ist und dabei achtsam mit sich und seinen Ressourcen umgeht.

Bei hedmee geht es nicht um mich. Ich möchte nur meine Erfahrungen und meinen Weg mit euch teilen. 

Ist eine Passion auch bei euch da, ist das Thema eines Blogs auch nicht weit entfernt. 

 

3. Der Weg | Blog

Ein Blog sollte aus großer Liebe entstehen und vor allem benötigt er viel Zeit zum Wachsen. 

Also gebt euch unbedingt Zeit und wählt bedacht. Am Ende wird dadurch weniger Stress auf euch zukommen und ihr könnt strukturierter bloggen und achtsam mit euch selbst umgehen.

Der Inhalt sollte authentisch und inspirierend sein. Er sollte euch Wiederspiegeln und ehrlich sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn ein Blog aus ganzem Herzen geführt wird, wird er einzigartig werden. Dazu bedarf es Herzblut und euren eigenen Weg. Hört auf euer Herz und schreibt nach eurem Empfinden. Nicht für SEO und keiner Maschine sonst. 

Nehmt Abstand davon, andere Blogs nachzuahmen. Lasst euch inspirieren, aber versucht es nicht gleich zu machen. 

Es wird nicht gut werden. 

Denn das seid nicht ihr. Nur ihr selbst könnt auf Dauer aus ganzem Herzen schreiben und eure Gedanken zu Themen verarbeiten.

Setzt euch ehrliche und erreichbare Ziele! Wählt sie bedacht und realistisch! So seid ihr auf einem guten Weg und werdet mit dem was ihr tut, auch glücklich sein.

 

 

 

4. Die Ausdauer | Blog

Herzblut ist von Anfang an das Wichtigste.

Wer einen Blog schreibt, benötigt viel Zeit und Geduld. Auch ich bin am Anfang durch Höhen und Tiefen gegangen, bis ich den Stil von hedmee festigen konnte. 

Jetzt nach knapp 6 Monaten, kann ich endlich sagen, dass ich angekommen bin. Ich bekam vor einigen Tagen eine E-Mail einer Leserin, die mir genau das schrieb. Ich war so gerührt und glücklich, dass genau das auch von euch gesehen wird. DANKE Lisa, für deine so persönlichen Worte…

Für mich heißt das, dass ich auf einem guten Weg, nämlich meinem Weg bin. Es fühlt sich großartig und richtig an. Wenn ich an meinem Blog arbeite, bin ich voller Liebe und Begeisterung dabei. Und genau das meine ich mit „es ist mein Herzensprojekt“. 

Leser für einen Blog zu begeistern, ist etwas sehr Wundervolles. 

Das wird sich über euren Weg von alleine regeln. Denn wenn ihr so seid, wie ihr seid und eure Liebe in dieses Projekt steckt, wird es sich am Ende auszahlen. Verliert dabei nie euren Mut, auch wenn es am Anfang viel Arbeit ist, bleibt dran und gebt nicht auf!

 

5. Die Planung | Blog

Ein Blog ist ein Job, ein sehr intensiver noch dazu. Das sollte euch von Anfang an klar sein. Es ist sehr wichtig ihn zu lieben, sonst wird es euch am Ende nicht glücklich machen.

In einem Job ist es durchaus möglich, sich schnell zu verlieren. Gerade am Anfang, wenn gefühlte 1000 Dinge zu erledigen sind. Ich habe oft gelesen, dass Blogger nach kurzer Zeit immer wieder aufgeben. Aber warum? Was war nicht gut? 

Haben die Leserzahlen nicht gepasst oder vielleicht war es auch einfach nicht die Erfüllung. Das kann ich sogar ganz gut verstehen. Diese Tiefen durchlebe auch ich und ich denke einfach, es ist ganz normal. Aber dann schließe ich solch einen Tag einfach ab und klappe meinen Laptop zu und mache einfach andere Dinge. Der nächste Tag wird dafür um so besser sein.

Ich bin überzeugt, dass ihr sehr schnell merken werdet, ob es tatsächlich Liebe ist, oder doch nur ein Versuch schnell berühmt und reich zu werden?

Konzentriert euch auf das, was ihr habt. Nämlich auf euch selbst und eure Ressourcen. Seid achtsam, gerade in Bezug auf Zeit. 

Arbeitet strukturiert und plant euch für die Arbeit feste Zeiten ein. Feste Zeiten in den ihr ganz gezielt ohne Ablenkung für euren Blog da sein könnt. Und glaubt mir, das ist unglaublich wichtig. Es wird zwischendurch kein Instagram, Netflix oder was auch immer erledigt. 

Seht es als einen richtigen und zeitintensiven Job an. Denn genau das ist es.

Bei mir läuft das in etwa so ab. 

Als erstes koche ich mir einen Kaffee oder Tee und dann gehts in mein kleines Büro. Dort finde ich die benötigte Ruhe und kann mich voll und ganz auf mein Projekt konzentrieren. Alles was ich dafür brauche, finde ich dort. Seien es meine Kamera, mein Notizbuch oder mein Apfelbaum im Vorgarten. 

Ich mag es, denn mein Schreibtisch steht direkt vor einem Fenster. 

Irgendwie habe ich mir das immer so vorgestellt. In unserem kleinen Dorf, kein Laden, kein Verkehr, viele Bäume und viele Vögel. Es gibt keine Ablenkung und es tut so gut.

Ein ganzer wichtiger Punkt ist unter anderem, ein Redaktionsplan. Legt euch in eurem Kalender, vielleicht für einen Monat, die Themen für eure nächsten Beiträge an. Es ist dadurch nicht nur einfach sich selbst zu organisieren, sondern ermöglicht mehr Freiräume für euch selbst. Fotos können vielleicht an einem Tag gleich für mehrere Beiträge aufgenommen werden und ihr erspart euch dadurch, dass ihr für jeden einzelnen Beitrag erneut anfangen müsst. 

 

6. Leser erreichen | Blog

Stellt euch gleich zu Beginn die Frage, wie viele Beiträge ihr in der Woche veröffentlichen wollt. 

Eine Regelmäßigkeit ist für eure Leser wichtig. 

Der größte Teil meiner Leser haben hedmee abonniert und werden somit sofort nach Veröffentlichung eines neuen Beitrags per Mail informiert. Sie können sich dann direkt über den mitgesendeten Link, in den Beitrag einwählen. So wird dann gleich die Zeit im Bus oder Zug sinnvoll genutzt.

Seid präsent und seht euren Blog als eine Community. Leser werden euch per Mail anschreiben oder in den Kommentaren ihre Meinung zum Beitrag geben. Reagiert darauf! Ich denke, dass es selbstverständlich sein sollte, aber ich kenne Blogs, wo genau das nicht passiert. 

Aber was macht es dann für einen Sinn?

 

Wenn ihr jetzt einen Beitrag mit großem Erfolgsrezept erwartet hattet, habe ich euch vermutlich enttäuscht. 

Für mich war es wichtig, euch aufzuzeigen, dass ihr alleine dieses Rezept seid. Ihr müsst daran glauben was ihr tut und ich bin überzeugt, dass es euch dann auch glücklich machen wird. Und das gilt übrigens nicht nur, wenn ihr einen Blog schreibt. Dabei solltet ihr unbedingt das Glück für euch genau definieren. Ist es tatsächlich dieser riesengroße Erfolg oder ist es die Gemeinschaft im Web für andere da zu sein und Erfahrungen und Tipps zu teilen? 

Schließlich hilft mir das Gleichgewicht, dass ich genug Zeit mit anderen wichtigen Dingen in meinem Leben verbringe und trotzdem so gezielt und intensiv für hedmee da sein kann. 

Denn ist eine Liebe, für welche ich unglaublich stark bin.

Es ist etwas weit Größeres für mich geworden, als ich es mir jemals vorgestellt habe, und ich bin so dankbar, dass ich den Sprung des Glaubens genommen habe und einfach angefangen habe.

Egal wieviele Leser euren Blog lesen, denkt immer daran, für wen ihr schreibt. Es sind die Menschen dahinter und du selbst. Denn die die regelmäßig lesen, werden es lieben. Und alleine dafür lohnt es sich!!!

 

 

Es braucht euer Herz und euren Verstand. Dann beginnt sich die Liebe wirklich zu entfalten.

DANKE!

 

12 Kommentare

  1. Petra sagt:

    Auf diesen Blog habe ich mich schon sehr gefreut.

    Deine Liebe zu bloggen, zu inspirieren, Schönes, Wertvolles und Tiefgründiges mit uns zu teilen,
    spürt man in all deinen Zeilen und Bildern.

    Du weißt, ich mag es sehr!

    Und deine Zeilen haben mich wieder liebevoll angetriggert, selbst damit zu starten!

    Wie schön, dass wir uns begegnet sind!!!!

    Liebes sonniges Grüss’chen
    Petra (viamare_mag)

    • hedmee sagt:

      Meine liebe Petra, deine Worte berühren mich so sehr. Hab ganz großen Dank dafür!!! Es bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich schon so sehr darauf, dich endlich bald kennen zu lernen. Unsere Telefonate sind ja jetzt schon so vielversprechend….
      Hab einen schönen Tag und fühl dich gedrückt.
      Liebe Grüße,
      Doreen

  2. Marie sagt:

    Hallo liebe Doreen,
    So ein schöner Post! Dankeschön.
    Sorry. Es dauert lange auf Deutsch und ich drücke mich besser in Englisch aus. Also. I love following your blog as it is so inspiring. I’m happy that you decided to do it. I agree that we learn and grow in doing such creative things. I gave up on my previous blog and restarted again as I felt something just died. Such posts remind us again why we engage in such activities. Thank you again for all sharing your creative ideas and timeless styles.
    Love from France,
    Marie 😚

    • hedmee sagt:

      Liebe Marie, du hast wirklich schon einmal einen anderen Blog aufgegeben und einen neuen gestartet? Wenn du es so gefühlt hast, dann war es mit Sicherheit eine richtige Entscheidung. Ich kenne ja nur deinen jetzigen Blog und bin froh, dass du ihn schreibst. Es ist so interessant und ich freue mich auf weitere Beiträge (bin ja noch nicht durch)…☺️
      Es ist schön, wenn ich inspirieren kann.
      Ich wünsche dir ein zauberhaftes Wochenende und liebe Grüße,
      Doreen

  3. Manuela sagt:

    Guten Morgen, für mich als Nichtblogger ein sehr interresanter Beitrag. Ich bin mir sicher, dass ein Blog sehr viel Arbeit bedeutet. Die Art und <Weise muss für mich als Leser einfach passen. Und auch ich komme gerne für kurze Zeit mit in deine Welt. Happy Day für dich liebe Doreen

    • hedmee sagt:

      Liebe Manuela,
      hab lieben Dank für dein Kommentar und das du hier bist. Auch wenn ich nicht immer sofort antworten kann, kommt die Antwort aber ganz bestimmt. Es ist schön, wenn du gerne für die Momente mit in meine Welt kommst.
      Einen schönen Abend und liebste Grüße,
      Doreen

  4. Heike sagt:

    Ganz toll geschrieben. Und genau das macht es aus. Deshalb bin ich hier. Denn wie du so schön schreibst, gehörst du mit zu meinen Lieblingsbloggerinin. Viele Grüße, Heike

    • hedmee sagt:

      Vielen Dank für dein so liebes Kompliment! Das ist wirklich so schön zu wissen. Ich freue mich das du da bist.
      Liebste Grüße,
      Doreen

  5. Stefanie sagt:

    Das ist wieder ein so schöner Beitrag. Ich habe zwar keinen Blog, aber wenn, dann würde es auch bei mir so sein. Schön bei dir das Herzensgute zu finden. Ich mag die Passage, in der du beschreibst, wie du beim Lesen anderer Blogs für kurze Zeit entspannen kannst. So geht es mir auch hier bei dir. Bleib weiter mit deinem Herzen dabei! Einen schönen Abend und viele Grüße von Stefanie

    • hedmee sagt:

      Hab vielen Dank Stefanie, deine Worte freuen mich so sehr. Das macht zusätzlich viel Mut zum Weitermachen.Schön das du da bist und immer so lieb kommentierst.
      Liebste Grüße,
      Doreen

  6. Liebe Doreen, was für ein interessanter Beitrag, du hast ganz wunderbar beschrieben, was die Grundlage eines Blogs sein soll, was ihn ausmacht, woraus er bestehen soll. Dabei muss jeder seine individuelle Art in der Gestaltung und auch bei den Themen finden. Das Wesentliche ist aber, dass der Blog mit Liebe betrieben wird, unabhängig, ob ein Hobby ist oder beruflich genutzt wird, denn nur dann bietet er den Mitmenschen Inspiration, Motivation und Unterhaltung. Das hast du ganz toll umgesetzt und darum komme ich auch immer wieder gerne bei dir vorbei. Deine Fotos sind auch immer ganz besonders.
    Der Blog ist auch für mich ein Herzstück und in vielen von deinen beschriebenen Punkten habe ich beim Lesen genickt – genauso ist es bei mir – und mich darin selbst gefunden.
    Ich wünsche dir einen schönen Abend und alles Liebe

    • hedmee sagt:

      Liebe Gesa, deinen Blog zu lesen bereitet auch mir immer sehr große Freude. Ich stelle es mir außerdem sehr mühselig vor, wenn ich ohne Herzblut bloggen würde. Vermutlich würde ich die Lust daran, ziemlich schnell verlieren.
      Ich wünsche dir einen schönen Tag und liebe Grüße,
      Doreen

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