Instagram | virtuelle Welt plötzlich real

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Was ist, wenn du plötzlich Menschen triffst, die du bisher nur in der virtuellen Welt Instagram’s kanntest? 

Auch wenn Instagram für viele die Happy Welt bedeutet, wo alle Menschen glücklich sind, kann ich nur sagen, ok, wenn ihr meint und es auch noch glaubt, ist sie genau das nicht für mich.

Mein Account ist mein persönliches Fotobuch. Fotografie ist meine große Leidenschaft, die ich gerne mit anderen teile. Es ist schön, wenn Menschen mit meinen Fotos einen kleinen Moment der Ruhe finden. So entwickelte sich nach und nach eine kleine aber sehr feine Zusammengehörigkeit.

Aber was, wenn auf einmal die Möglichkeit da ist und wir uns mit Menschen hinter den Accounts im realen Leben treffen?

Genau das haben Jennifer von Mee(h)rZeit und ich vor 2 Wochen getan. Wir folgen uns seit meiner Zeit auf Instagram, schreiben im Hintergrund und verbinden die große Leidenschaft zur Fotografie. Es entwickelte sich eine Sympathie füreinander und obwohl es immer nur in der virtuellen Welt verlief und wir uns noch nie vorher gesehen haben, war es real. 

Da uns geografisch gesehen auch keine Welten trennen, wählten wir für unser Treffen Hamburg aus. Und warum sich nur mit einem lieben Menschen treffen? Nein…

 

Die liebe Ines vom NORDLYS, einem ganz zauberhaftem Laden mit skandinavischer Wohnkultur und integriertem Café in Hamburg Eppendorf, besuchten wir gleich mit. 

Es war Samstag und meine Aufregung stieg. 

In wenigen Stunden werde ich Jenny und Ines treffen. Ein Blind Date sozusagen. Vieles ging mir im Kopf herum. Was wenn alles anders kommt, als ich es mir vorstellte. Da dieses Treffen nicht das Erste seiner Art war, wusste ich, dass nichts passieren kann, außer dass ich um eine Erfahrung reicher sein werde. Nämlich der, einen Menschen kennengelernt zu haben, mit dem ich schon so lange virtuell kommuniziere. Und genau das machte es für mich so spannend. 

Ohne große Erwartungen fuhr ich los und meine Kamera wie immer mit im Gepäck.

Der große Moment. Da waren sie, Jenny und Ines warteten bereits schon im Laden und empfingen mich mit so viel Liebe. Wir drückten uns und waren voller Freude uns nun endlich im realen Leben zu begegnen. 

So eine Begegnung ist unglaublich. Menschen die du eigentlich kennst, aber auch irgendwie nicht. Während der Zeit auf Instagram fängt man ganz automatisch an, sich den Menschen hinter einem Account vorzustellen. Man macht sich ein Bild. Sicher sehen wir ab und an auch Fotos, aber es ist eben nur ein Foto. Aber ich war mir absolut sicher, denn sonst hätte ich einem Treffen auch nicht zugesagt.

Nach einer herzlichen Begrüßung, nahmen wir Platz im zauberhaften Café von Ines. Dazu muss ich dir noch kurz beschreiben, wie schön es dort ist. Da ich ein großer Fan von skandinavischer Wohnkultur bin, ist das Nordlys ein wundervoller und entspannter Ort, um sich wohl zu fühlen. Das Konzept, in einem Laden ein gemütliches Café zu integrieren, hat mir sehr gut gefallen. Im Nordlys kannst du so schöne Dinge kaufen und dich hinterher mit selbst gebackenem Kuchen und einem Kaffee verwöhnen. Die Einrichtung und die alten Dielen, runden die gesamte Atmosphäre ab.

 

 

Wir haben viele schöne und unterhaltsame Stunden an diesem Nachmittag miteinander verbracht. Haben fotografiert und dafür ganz verrückte Dinge gemacht, die Gäste im Nordlys beobachtet und mit ihnen erzählt, ein paar „nützliche“ Sachen gekauft und uns gegenseitig selbst gemachtes Gelee geschenkt. Auf ein weiteres Treffen freuen wir uns bereits und wer weiß, vielleicht wird es nächstes Jahr im Nordlys ein größeres Insta-Treffen geben.

Auf Instagram folgen sich zumeist Menschen gegenseitig, die ähnlichen Leidenschaften nachgehen. Wenn wir hinter den Accounts auch die Menschen wahrnehmen, ist das eine gute Basis für das wahre Leben.

Die Bedeutung dieser Plattform ist für jeden ganz unterschiedlich. Ob nun viel Zeit dort verbracht wird oder auch nicht, das sei jedem selbst überlassen. Das sich jedoch auch Freundschaften im realen Leben entwickeln können, finde ich persönlich eine ganz großartige Sache.

Danke Jenny und Ines für diesen schönen Nachmittag!

 

Lots of love | Doreen

11 Kommentare

  1. Stefan sagt:

    Witzig. Außerdem schaut’s da superentspannt und gemütlich in dem Café aus! Ich verstehe auch sehr gut, von was Du sprichst. Ich arbeite komplett ortsunabhängig und war dabei auch Teamlead in einer Agentur für ortsunabhängige Arbeit. Ich hatte also schon viel Kontakt mit immer wieder den selben Menschen, aber halt auch nur virtuell. Ebenso mit dem ein oder anderen Kunden. Man kennt sich also gefühlt. Oder eben auch nicht. Irgendwie ist es dann trotzdem ganz anders, wenn man sich dann doch mal in Live gegenübersteht. Sehr spannend auf alle Fälle! 🙂 LG, Stefan

  2. Shadownlight sagt:

    Hey, ich finde es toll wenn man sich persönlich kennen lernt und auch ich habe schon einige liebe Blogger in „echt“ drücken dürfen :).
    Liebe Grüße!

  3. Moni sagt:

    Deine Worte sind wieder so allerliebst. Ich kann zwar nicht mitreden, aber trotzdem war es schön zu lesen.
    Vielen Dank!
    Liebe Grüße, Moni

  4. Christine sagt:

    Liebe Doreen,

    ich habe deinen Text heute verschlungen. In ihm steckt soviel Herzblut. Ich kann dich voll verstehen, dass du einerseits Angst vor den Treffen hattest, aber auch große Vorfreude. Ich habe auch schon einige Personen, die ich nur von Blogs oder Instagram kannte im Real-Life getroffen und fand das auch immer sehr inspirierend.

    Das Cafe ist wirklich ganz zauberhaft. Am 23. Nov. bin ich in Hamburg, wenn ich es schaffe, dann schaue ich dort vorbei.

    Liebe Grüße
    Chris

    • hedmee sagt:

      Liebe Chris,
      das freut mich wirklich sehr. Diese Treffen sind so wunderbar und gleichzeitig sehr interessant. Im Frühjahr habe ich in Hamburg auch an einem größerem Treffen teilgenommen, wo ich die Hälfte der Menschen und deren Accounts gar nicht kannte. Das war sehr spannend.
      Ich wünsche dir eine schöne Zeit in Hamburg.

      Liebe Grüße
      Doreen

  5. Liebe Doreen, was für ein zauberhafter und vor allem auch positiver Beitrag. Nachdem immer wieder die negativen Seiten von Social-Media angekreidet werden, nachdem immer wieder auf die intriganten Vorgehensweisen eingegangen wird, nachdem immer wieder auf Klischees hingewiesen wird und nachteilige Punkte in den Vordergrund gerückt werden, zeigst du eine so wunderbare Seiten an dieser Art der Kommunikation. Es lernen sich Menschen kennen, die sich im realen Leben ansonsten wohl nie getroffen hätten, es ergeben sich wunderbare Kontakte zu total lieben Menschen. Ich denke, es liegt sicher zu einem großen Teil auch an uns, wie wir mit den Social-Medias umgehen und wie du so schön gezeigt hast, funktioniert es auch. Danke, dass wir an diesem wunderbaren Treffen teilhaben durften.
    Genieße einen zauberhaften Abend und alles, alles Liebe

    • hedmee sagt:

      Liebe Gesa,
      ich glaube, dass der Umgang mit ihnen, einfach ist, sobald man für sich die Notwendigkeit gefiltert hat. Auch gibt es die negative Seite und das mit Sicherheit nicht selten.
      Neid und Missgunst gehören leider mit dazu. All deine Punkte sind begründet, denn sie können uns begegnen.
      Du hast recht, unser eigener Umgang und die Sicht auf diese Netzwerke, lässt es uns positiv oder negativ sehen. Die Wertung in Zahlen ist dabei ein nicht ganz unerheblicher Punkt. Warum ist es nur immer so wichtig, dass alles mit Zahlen belegt werden muss?
      Kontakte, Telefonate oder sogar Treffen sind der wohl schönste Nebeneffekt von sozialen Netzwerken.

      Liebe Grüße

  6. Heike sagt:

    Ein liebevoller Post. Das die sozialen Netzwerke auch Freundschaften entstehen lassen können, ist wirklich schön. Selbst habe ich diese Erfahrung noch nicht gemacht. Dafür bin ich einfach nicht aktiv genug.
    Viele Grüße,
    Heike

    • hedmee sagt:

      Dankeschön Heike.
      Das finde ich auch. Ich denke, es gibt diese und diese Welt in den sozialen Netzwerken. Eine Welt fernab der Selbstdarstellung ist wunderbar und macht Spaß.

      Liebe Grüße

  7. Nessa sagt:

    Oh, was für ein schöner Post! 🙂
    Leider liest man auf Blogs häufiger von Neid, Missgunst und Ellenbogen-Gesellschaft, in der für die beste Kooperation oder ein tolles Produkt über Leichen gegangen wird. Wenn es doch mal gute, private Treffen mit anderen Bloggern gab, wird das in der Regel mit dem Nebensatz „klar gibt es auch nette Mädels, ABER“ abgefrühstückt.
    Ich finde es total toll, dass du uns von eurem Treffen berichtet hast und ich freue mich, dass ihr drei einen schönen Tag verbracht habt.
    Ines‘ Café sieht wundervoll gemütlich und gleichzeitig todschick aus! Da würde ich mich auch wohlfühlen 🙂
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

    • hedmee sagt:

      Das ist eine Welt auf die ich keine Lust habe. Zum Glück habe ich es in dieser Art auch noch nie gelesen oder gar erlebt. Das Schöne ist ja, dass wir uns alles aussuchen können und uns nur mit Blogs und Accounts umgeben, welche uns gut tun. Ich selektiere hier genau.
      Wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe, dann ist das, mich nur auf das einzulassen, was ich möchte.
      Hab lieben Dank Nessa!

      Liebe Grüße

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